Die Freitagsvorträge des IVV

Regelmäßig freitags finden die Freitagsvorträge des IVV statt. Renommierte Expertinnen und Experten der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie referieren zu aktuellen Fragen des Fachs – aus wissenschaftlicher aber ebenso aus praktischer Perspektive. Damit verbinden sich in den Freitagsvorträgen zwei wichtige Zielsetzungen des IVV: die Ausbildung von PsychotherapeutInnen sowie die Förderung wissenschaftlicher Neuentwicklungen.

Die Freitagsvorträge sind mit jeweils 3 Fortbildungspunkten zertifiziert.


Hier können Sie eine Übersicht über die Vorträge im Jahr 2019 herunterladen (hervorragend zum Ausdrucken und Aushängen geeignet), nähere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie im Folgenden.

Fr., 08. November 2019, Prof. Dr. Johannes Hebebrand (Essen): Die Bedeutung der Genetik für die Kinder- und Jugendpsychotherapie

Fr., 24. Mai 2019, Prof. Dr. Tobias Banaschewski (Mannheim): Ticstörungen im Kindes- und Jugendalter

Fr., 10. Mai 2019, Prof. Dr. Beate Herpertz-Dahlmann (Aachen): Tagesklinische Behandlung und Home Treatment bei der jugendlichen Magersucht

Fr., 26. Oktober 2018, Prof. Dr. Fritz Mattejat (Marburg): Der Kampf um das Kind – Psychologische Begutachtung in familiengerichtlichen Auseinandersetzungen

Fr., 22. Juni 2018, Dr. Nikolaus Barth (Essen): Die Entwicklung von Persönlichkeitsstörungen

Fr., 27. April 2018, Prof. Dr. Christoph Wewetzer (Köln): Sucht im Kindes- und Jugendalter

Fr., 13. April 2018, Prof. Dr. Christina Schwenck (Gießen): Selektiver Mutismus

Fr., 22.09.2017, Dr. Gaby Bleichhardt (Marburg): Hypochondrie

Fr., 30.06.2017, Dr. Michael Simons (Aachen): Die Ohnmacht der Gedanken  – Metakognitive Therapie bei Jugendlichen

Fr., 19.05.2017, Prof. Dr. Nina Heinrichs (Braunschweig): Die Entwicklung von Kindern in Pflegefamilien

Fr., 09.09.2016, Prof. Dr. Johannes Hebebrand (Essen): Adipositas und psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter 

Fr., 01.07.2016, Prof. Dr. Beate Herpertz-Dahlmann (Aachen): Erwachsenwerden ist schwer. Psychische Probleme in der Adoleszenz

Fr., 15.04.2016, Dr. med. Thomas Lempp (Frankfurt/Main): Geschlechtsidentitätsstörungen im Kindes- und Jugendalter

Fr., 19.02.2016, Prof. Dr. Rudolf Stark (Gießen): Sexuelle Sucht

Fr., 11.09.2015, Prof. Dr. Gudrun Schwarzer (Gießen): Typische und untypische Verläufe der kognitiven Entwicklung im Kindesalter

Fr., 10.07.2015, Prof. Dr. Christoph Wewetzer (Köln): Sucht im Kindes- und Jugendalter

Fr., 08.05.2015, Prof. Dr. Lutz Goldbeck (Ulm): Kinderschutz: Chancen der Kooperation von Jugendhilfe und Gesundheitsvorsorge

Fr., 19.09.2014, PD Dr. Frank Theisen (Fulda): Schizophrenie im Kindes- und Jugendalter

Fr., 13.06.2014, Prof. Dr. Christoph Wewetzer (Köln): Suizidalität bei Kindern und Jugendlichen

Fr., 11.04.2014, Prof. Dr. Christian Fleischhaker (Freiburg): TOMTASS -Theory of Mind -Training bei Autismus-Spektrum-Störungen. Vorstellung des Therapieprogramms und erste Ergebnisse einer Evaluation

Fr., 21.02.2014, Prof. Dr. Hanna Christiansen (Marburg): ADHS in der Lebensspanne

Fr., 01.11.2013, Prof. Dr. Michael Borg-Laufs (Mönchengladbach): „Kann denn facebook hilfreich sein?“ Soziale Online-Netzwerke als Ressource in der Beratung und Therapie mit Jugendlichen

Fr., 27.09.2013, PD Dr. Wolfgang Briegel (Schweinfurt): Parent Child Interaction Therapy

Fr., 07.06.2013, Prof. Dr. Beate Herpertz-Dahlmann (Aachen): Jugendliche Mütter – Probleme, Lösungsansätze, Hilfsmöglichkeiten

Fr., 19.04.2013, Prof. Dr. Christoph Wewetzer (Köln): Sucht. Missbrauch und Abhängigkeit von legalen und illegalen Drogen im Kindes- und Jugendalter

Fr., 15.03.2013, PD Dr. Frank Theisen (Fulda): Internet und neue Medien – ihre Bedeutung für die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen

Fr., 01.02.2013: Prof. Dr. Dr. Martin Holtmann (Hamm): Neurofeedback – Erfahrungen und Ergebnisse mit einer neuen Therapiemethode

Fr., 07.12.2012, Dr. med. Christiane Hornstein (Universität Heidelberg, PK Wiesloch): Verleugnete Schwangerschaft, Infantizidrisiko und Erziehungsfähigkeit 

Fr., 12.10.2012, PD Dr. Silke Wiegand-Grefe (Universität Hamburg): Hilfsangebote für Kinder psychisch kranker Eltern: Das Hamburger Modell der familienorientierten Beratung und Prävention 

Fr., 15.06.2012, Prof. Dr. Christine M. Freitag (Universität Frankfurt): Aktuelle Forschungsbefunde und Therapieansätze bei autistischen Störungen 

Fr., 11.05.2012, Dr. Viktor Kacic (KJP Aschaffenburg): Tierintegrierte Therapie zur Stärkung der sozialen Kompetenz bei Kindern 

Fr., 10.02.2012, PD Dr. Christian Bachmann (Charité Berlin): Aktuelle Modelle zur Prävention und Intervention bei antisozialem Verhalten von Kindern und Jugendlichen 

Fr., 27.01.2012, Prof. Dr. Silvia Schneider (Ruhr-Universität Bochum): Trennungsangst in der Kindheit – Wegbereiter emotionaler Störungen im Erwachsenenalter

Fr., 09.12.2011, Prof. Dr. Nina Heinrichs (Bielefeld): Gewalt in der Partnerschaft und in der Familie – Systemische Aspekte in der Kinder- und VerhaltenstherapieFr., 18.11.2011, Prof. Dr. Dr. Martin Holtmann (Hamm): Bipolare oder nicht-bipolare Störung? Klinisches Bild, Entwicklungsverlauf und Therapien bei Störungen der Affektregulation im Kindes- und Jugendalter

Fr., 28.10.2011, Prof. Dr. Lutz Goldbeck (Ulm): Traumafolgestörungen bei Kindern und Jugendlichen: Symptome und Therapie

Fr., 02.09.2011, Dr. Wolfgang Briegel (Schweinfurt): Welche Elterntrainings sind effektiv? Empirische Ergebnisse und praktische Erfahrungen.

Fr., 06.05.2011, Prof. Dr. Michael Huss (Mainz): ADHS und Depression: Aktuelle Ergebnisse aus der klinischen Forschung

Fr., 18.03.2011, Dr. Michael Simons (Aachen):Metakognitive Therapie – Ein innovatives Behandlungskonzept bei Zwangsstörungen

Fr., 18.02.2011, PD Dr. Tania Lincoln (Marburg):Wahn – Von der Grundlagenforschung zur Therapie

Fr., 28.01.2011, Prof. Dr. Christiane Hermann (Gießen):Schmerzen bei Kindern und Jugendlichen: Aktuelle Forschungsergebnisse und Implikationen für die Behandlung

Fr., 19.11.2010, Prof. Dr. Brunna Tuschen-Caffier (Freiburg): Defizite der Emotionsregulation bei Essstörungen


Fr., 01.10.2010, PD Dr. med. Frank Theisen (Fulda): Computerspielsucht und andere Süchte bei Kindern und Jugendlichen

Fr., 10.09.2010, Dr. med. Christiane Hornstein (Heidelberg-Wiesloch): Mutter-Kind-Interaktionstherapie in der frühen Kindheit

Fr., 02.07.2010, PD Dr. Christina Stadler (Frankfurt/Main): Ursachen aggressiven Verhaltens bei Kindern und Jugendlichen und Implikationen für die Therapie

Fr., 05.02.2010, Prof. Dr. Michael Borg-Laufs (Mönchengladbach): Kindeswohlgefährdung: Risikofaktoren und neue Interventionskonzepte

Übersichten
2017,2016, 2015, 2014,2013, 2012,2011,2010,2009, 2008

„Marburger Curriculum – Zwangsstörungen“

IVV Sondercurriculum 2018: „„Marburger Curriculum Zwangsstörungen“ für Ärztinnen, Ärzte, Psychologinnen und Psychologen.
Die Workshopreihe „Marburger Curriculum Zwangsstörungen“ richtet sich auch dieses Jahr wieder an ÄrztInnen und PsychologInnen, die sich Kompetenzen in der Durchführung der „Intensiven Exposition“ bei Zwangsstörungen aneignen wollen. Das Marburger Curriculum beinhaltet vier Workshops: Diagnostik, Ätiologie und Pharmakologie von Zwangsstörungen am 08.09.18, Exposition bei Handlungszwängen am 22.09.18, Exposition bei Zwangsgedanken am 27.10.18 sowie am 24.11.2018 den Workshop Schematherapie bei Zwangsstörungen. Weitere Informationen finden Sie im Flyer zum Curriculum ( pdf). Anmeldschluss: 1. September 2018.

Kontakt

Anja Schulze-Ravenegg
E-Mail

Workshop Schematherapie 2019

Sonderworkshop für Ärzte und Psychologen mit Interesse an Schematherapie, am 9./10.08.2019

Workshop Einführung in die Schematherapie und Fallkonzeptualisierung für Ärzte und Psychologen mit Interesse an Schematherapie.

Bei der Schematherapie nach Young (2005) handelt es sich um ein integratives Therapiekonzept zur Behandlung chronischer psychischer Störungen, insbesondere Persönlichkeitsstörungen. Schematherapie vereint Elemente der Gestalttherapie, der Bindungstheorie, psychoanalytische Sichtweisen und kognitive Verhaltenstherapie und zielt auf eine ganzheitliche Verbesserung der Symptomatik.

In dem Workshop am 09. und 10. August werden die Grundlagen der Schematherapie vermittelt:

  • Schemata Modi und Copingstile
  • Schema- und Modusfragebögen / -inventare
  • Schemata und ihre Verbindung zu frühen Kindheitserinnerungen
  • Schematherapeutisches Fallkonzept / Moduskonzept
  • Wirksamkeitsfaktoren in der ST-Klärung von Zielen und Bedürfnissen
  • Einführung in Limited Reparenting
  • Typische Schemata von Therapeuten

Ausführlichere Informationen finden Sie im Flyer zum Workshop.

Kontakt

Ilse Karem / Anja Schulze-Ravenegg
Tel.: 06421-586-6472 oder 06421-9830090
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„Marburger Curriculum – Motivational Interviewing“

Sonderworkshop für ÄrztInnen und PsychologInnen mit Interesse an patientenzentrierter Veränderungsberatung, Anmeldeschluss 31. August 2019

Wie motiviere ich »unmotivierte« Patienten?

Motivational Interviewing (MI) ist ein zugleich patientenzentriertes und direktives Verfahren. Sein Ziel: Menschen zu motivieren, problematische Verhaltensweisen verändern zu wollen. Motivational Interviewing hat sich vor allem in der Suchttherapie als äußerst wirk­sam erwiesen. In den vergangenen Jahren wurde der Anwendungsbereich zunehmend ausgeweitet und MI wird nun auch in der HIV-Prävention, Bewährungshilfe, bei Sexual­delikten, Störungen im Kindes- und Jugend­alter, Anorexia nervosa, Adipositas, Diabetes und weiteren Störungsbildern erfolgreich eingesetzt.

Im Marburger Curriculum 2019/2020 werden an drei Wochenenden (11.+12.10.2019, 15.+16.11.2019, 10./11.01.2020) die grundlegenden Prinzi­pien und Techniken des Motivational Inter­viewing vermittelt und eingeübt.

Das Curri­culum richtet sich an ÄrztInnen und PsychologInnen mit Interesse an patienten­zentrierter Verän­derungsbe­ratung und Suchtbehandlung.

Ausführlichere Informationen finden Sie im Flyer zur Workshopreihe.

Kontakt

Anja Schulze-Ravenegg
Tel.: 06421-9830090
E-Mail

Workshop Schematherapie 2020

Sonderworkshop für Ärzte und Psychologen mit Interesse an Schematherapie, 04-06.03.2020

Workshop Einführung in die Schematherapie und Fallkonzeptualisierung für Ärzte und Psychologen mit Interesse an Schematherapie.

Bei der Schematherapie nach Young (2005) handelt es sich um ein integratives Therapiekonzept zur Behandlung chronischer psychischer Störungen, insbesondere Persönlichkeitsstörungen. Schematherapie vereint Elemente der Gestalttherapie, der Bindungstheorie, psychoanalytische Sichtweisen und kognitive Verhaltenstherapie und zielt auf eine ganzheitliche Verbesserung der Symptomatik.

In dem Workshop werden die Grundlagen der Schematherapie vermittelt:

  • Schemata Modi und Copingstile
  • Schema- und Modusfragebögen / -inventare
  • Schemata und ihre Verbindung zu frühen Kindheitserinnerungen
  • Schematherapeutisches Fallkonzept / Moduskonzept
  • Wirksamkeitsfaktoren in der ST-Klärung von Zielen und Bedürfnissen
  • Einführung in Limited Reparenting
  • Typische Schemata von Therapeuten

Ausführlichere Informationen finden Sie im Flyer zum Workshop.

Anmeldeschluss ist der 07.02.2020.

Kontakt

Tanja Bolz
Tel.: 06421-58-65002
E-Mail